Hergestellt wurden diese Seile von den Reepern (auch Reepschläger genannt) durch schrittweises Verdrillen zahlloser Einzelfäden bis zur gewünschten Stärke. Die dafür notwendigen Dreh- oder Reeper-Bahnen waren bis zu 400 Meter lang und deshalb immer schon außerhalb der engbebauten Stadt aufgebaut, zuerst im Bereich der heutigen Neustadt, z.B. im Eichholz oder auch in der Gegend der heutigen Straße „Drehbahn“. Nach der Einbeziehung der Neustadt in den Festungsring wurden die Reeperbahnen im 17. Jahrhundert ins Gebiet des heutigen St. Pauli verlagert, und zwar entlang der alten Landstraße nach Altona, der heutigen Reeperbahn. Zur Vergnügungsmeile wurde die Reeperbahn erst im Laufe des 19. Jahrhunderts, als sich hier zunächst Ausflugs- und Gartenlokale und später immer mehr Theater und Varietés rund um den Spielbudenplatz ansiedelten.
Eine Spur der „alten“ Reeperbahn findet sich überraschenderweise im rund 6 Kilometer entfernten Stadtteil Barmbek: Vor der dortigen Geschichtswerkstatt am Wiesendamm ist ein Grenzstein des Reeper-Amtes (die Handwerks-Zünfte wurden in Hamburg früher als Ämter bezeichnet) aus dem 18. Jahrhundert aufgestellt, der ursprünglich wohl in der Nähe der Reeperbahn stand.

Erleben Sie mit uns auf dieser unterhaltsamen Kieztour die glitzernde Amüsiermeile mit den Kneipen, Clubs, Tabledance-Bars und Theatern rund um die weltberühmte Reeperbahn. Unsere Guides verraten Ihnen mit auf dieser kurzweiligen Kieztour die besten Geschichten und Anekdoten über das Leben im Rotlichtviertel, über die Prostitution sowie die Zeit der Beatles im Star-Club.

Wusstet Ihr, dass die Weltkarriere der Beatles 1960 auf St. Pauli begann? Wir führen Euch auf dieser besonderen Kieztour quer durch St. Pauli zu den wichtigsten Orten der Beatles-Geschichte. Das Highlight: Unsere Guides sind Profi-Musiker und präsentieren auf dieser Beatles-Kieztour die frühen Beatles-Songs live on the road. Zum Abschluss gibt es ein kleines Live-Konzert mit Beatles-Hits in einer Bar.

Auf dieser musikalischen Kieztour erkunden Sie die Musikgeschichte St. Paulis. Uns begegnen Künstler wie Udo Lindenberg und Fettes Brot, Hans Albers, die Beatles und viele weitere Musikstars, die auf dem Kiez berühmt geworden sind. Außerdem erfahren Sie spannende Geschichten zu den bekanntesten Musik-Clubs (u.a. Große Freiheit 36, Docks, Mojo und Gruenspan). Besonderes Highlight: Zusätzlich zu den Geschichten über Musiker und Clubs werden die bekanntesten Songs auf dem Weg vom Millerntorplatz bis zur Großen Freiheit live vorgetragen.

Entdeckt abseits der Glitzerwelt der Reeperbahn die Geschichte, die St. Pauli und den Kiez prägt. Hafenarbeiter und Matrosen, große Vergnügungspaläste der Jahrhundertwende, die Beatles, die katholische Kirche mitten auf der Großen Freiheit, die Reeperbahn, die Prostitution und schließlich die Entwicklung zum Szeneviertel der Stadt - das sind Stationen dieser Kieztour.

Im Fokus dieser etwas anderen Kieztour stehen die sozialen Aktivitäten auf dem Kiez und auf St. Pauli. Es geht um seelsorgerische Anlaufstellen für Prostituierte, um Einrichtungen der katholischen Kirche, um Obdachlosehilfe, die Heilsarmee und ein Hospiz. Zudem stellen wir soziale Initiativen und Projekte wie das Hafenkrankenhaus und „Park Fiction“ vor, die dem Leben auf St. Pauli ihr besonderes Gesicht geben.

Wissen Sie, welche Freiheit bei der „Großen Freiheit" gemeint ist? Warum dürfen in einen Strip-Laden nur ausgesuchte Männer? Wer waren die ersten Siedler auf St. Pauli und warum sollten Frauen nicht in die Herbertstraße gehen?
St. Pauli bietet viel Anlass für Spekulationen. Wir lassen Sie auf diesem Stadtrundgang darüber rätseln und lösen die Mythen und Mysterien im Anschluss auf.

Im Mittelpunkt dieser St. Pauli-Führung stehen die Frauen und ihre Arbeit am Hafen und auf St. Pauli. Dazu werfen wir einen Blick auf die Frauenarbeit in der Fischindustrie, auf Werften und in Reedereien. Und natürlich geht es auch um Prostitution auf St. Pauli sowie um Wirtinnen wie Erna vom Silbersack und die Sozialarbeiterin Domenica. Der Stadtrundgang führt von den Landungsbrücken nach St. Pauli bis hin zur Herbertstraße. Vom Hans-Albers-Platz aus geht es vorbei an der Fischauktionshalle bis zum Fischereihafen.
