Eine Besonderheit dieser nach ihrem Erfinder benannten „Zombeck-Türme“ verbirgt sich im Inneren: Dort gibt es nämlich keine Treppen und Stockwerke, sondern eine stufenlose Wendelrampe, die wie in einem Schneckenhaus von ganz unten nach ganz oben führt. Dadurch sollten bei Fliegeralarm in kürzester Zeit möglichst viele Menschen Zuflucht finden können, ohne über Treppenstufen zu stolpern. Anders als in den großen Bunkerhäusern gab es nur wenige Sitzmöglichkeiten, da diese Türme nur für den kurzfristigen Aufenthalt bestimmt waren.
Von den ehemals elf erbauten Türmen wurden seit Kriegsende zwei abgerissen, der eine am Altonaer Bahnhof bereits kurz nach dem Krieg, der andere beim Hauptbahnhof erst 2002. Die erhaltenen neun werden heute zum Teil gastronomisch oder als Lagerraum genutzt, einige stehen auch leer. Der ebenfalls leerstehende Turm am S-Bahnhof Hasselbrook kann zuweilen im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
Wesentlich zahlreicher, aber auch kleiner und unauffälliger sind einstöckige Rundbunker, die man in unterschiedlichen Größen und Ausführungen vor allem in den ländlichen Außengebieten vorfindet, zum Beispiel in Finkenwerder nahe dem Fähranleger in einer kleinen Parkanlage bei der Gorch-Fock-Halle. Sie waren je nach Größe für 25 bis 100 Personen ausgelegt; die kleineren boten meist nur Schutz vor umherfliegenden Bomben- und Granatsplittern, die größeren galten wegen ihrer dickeren Wände und Decken hingegen als „bombensicher“.

Über den Bergpfad erklimmen wir den nunmehr 58 Meter hohen Grünen Bunker und gehen bis zum Dachgarten. Auf dem Weg navigieren wir durch das Spannungsfeld von Gedenken und Kommerzialisierung. Dabei geht es auch um Fragen von Stadtentwicklung, öffentlichem Raum und Bürgerbeteiligung.
✓ Infos zur Begrünung des Bunkers
✓ Erläuterungen zur Geschichte
✓ Weg über den Bergpfad auf das Dach
✓ Ausblicke auf Hamburg und den Hafen

Suchen Sie nach interessanten Themen für eine Stadtführung? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere Expert:innen führen Sie mit echtem Insider-Wissen, Know-How und viel Engagement durch Hamburg.
✓ Stadtführungen zur Geschichte Hamburgs
✓ Kolonialismus
✓ Jüdisches Leben und Religiöse Vielfalt
✓ Musiktouren
✓ Hafenprogramme
✓ Historischer Frauenrundgang
✓ gern empfehlen wir Ihnen im Anschluss ein Restaurant
✓ individuelle Termine und Routen möglich

Haben Sie Ihren Betrieb in Barmbek und möchten die Umgebung gern näher kennenlernen? Oder wollten Sie immer schon mal die Elbinsel Wilhelmsburg oder Borgfeldfe erkunden? Unsere Guides sind absolute Expert:innen der Hamburger Stadtteile und nehmen Sie mit auf eine Entdeckungsreise auf den Spuren der Geschichte und aktueller Entwicklungen.
✓ absolutes Fachwissen über das Stadtviertel
✓ wissenswerte Geschichten, Zitate und Anekdoten
✓ individuelle Routen möglich
✓ Restauranttipps inklusive

Eine Zeitreise durch Hamburgs Geschichte, von großen Katastrophen bis hin zu moderner Architektur. Hier erleben Sie die ehemalige Altstadt, die historische Deichstraße, die HafenCity und die Speicherstadt zu Fuß.
✓ Geschichten über Kaufmannsstolz und bedeutende Katastrophen Hamburgs
✓ Einblicke in die Entwicklung Hamburgs zur Millionenstadt
✓ Historische Erkundungstour durch die ehemalige Altstadt, Speicherstadt und HafenCity
✓ Rathausinnenhof, Börse, historischer Hafen, Kirchenruine St. Nikolai, historische Deichstraße etc.

Entdecken Sie architektonische Wunderwerke und erfahren Sie, warum das Kontorhausviertel und die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe gehören.
✓ Chilehaus, Sprinkenhof etc.
✓ UNESCO-Welterbe
✓ Architektonische und historische Einblicke in die Geschichte der Handels- und Lagerhäuser
✓ Einmalige Erlebnisse wie der Besuch besonderer Treppenhäuser im Kontorhausviertel
✓ Ausblick auf die HafenCity
